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Karriere - Forum: Topthemen
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CareerVenture - Termine Jobmessen 2020/21
Recruiting-Events für High Potentials mit
Einzelinterviews
Recruiting-Veranstaltung mit Einzelinterviews,
die sich durch ihre Effektivität, den Serviceumfang
und ihren Rahmen deutlich von den üblichen
Karrieremessen abgrenzt. Bewerben können
sich Studierende, Absolventen und Doktoranden
aller Fachrichtungen, die sich für einen
Berufseinstieg interessieren sowie Young
Professionals, die einen Arbeitgeberwechsel
beabsichtigen.
Teilnehmende Kandidaten können an nur einem
Tag mehrere vorterminierte Interviewtermine
mit Vertretern der attraktivsten Arbeitgeber
führen und sich darüber hinaus im Rahmen
von Vorträgen und Spontankontakten zusätzlich
über die teilnehmenden Unternehmen informieren.
Teilnahme und Verpflegung sind für eingeladene
Kandidaten kostenfrei. Anreise und Übernachtung
werden im Rahmen unseres Sponsoring-Programms
finanziell unterstützt.
Folgende Termine werden 2020/21 angeboten:
- CAREER Venture® women 2020 Termin: 01./02.12.2020
Bewerbungsschluss: 2.
November 2020 Ort:
Seeheim, Lufthansa Training
& Conference
Center
- CAREER Venture® business & consulting
spring 2021 Termin: 01.03.2021 Bewerbungsschluss:
31. Januar 2021 Ort: Frankfurt, Lindner Congress
Hotel
- CAREER Venture® information technology spring
2021 in Kooperation mit der Gesellschaft
für Informatik (GI) Termin: 12.04.2021 Bewerbungsschluss:
14. März 2021 Ort: Frankfurt, Lindner Congress
Hotel
- CAREER Venture® business & consulting
summer 2021 Termin: 17.05.2021 Bewerbungsschluss:
18. April 2021 Ort: Mannheim, Radisson Blu
Hotel
- CAREER Venture® information technology summer
2021 in Kooperation mit der Gesellschaft
für Informatik (GI) Termin: 21.06.2021 Bewerbungsschluss:
23. Mai 2021 Ort: München, Holiday Inn Unterhaching
- CAREER Venture® business & consulting
fall 2021 Termin: 20.09.2021 Bewerbungsschluss:
22. August 2021 Ort: Frankfurt, Lindner Congress
Hotel
- CAREER Venture® information technology fall
2021 in Kooperation mit der Gesellschaft
für Informatik (GI) Termin: 25.10.2021 Bewerbungsschluss:
26. September 2021 Ort: Stuttgart, Vienna
House Easy Mo.
- CAREER Venture® women 2021 Termin: 30.11./01.12.2021
Bewerbungsschluss: 30. Oktober 2021 Ort:
Seeheim, Lufthansa Training & Conference
Center
Mehr Informationen und Bewerbung unter www.career-venture.de.

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Grundgehalt und mehr - Gehaltsverhandlungen
Worüber sprechen wir in der Gehaltsverhandlung?
In Gehaltsverhandlungen wird grundsätzlich
über ein brutto Jahresgehalt verhandelt.
In einem brutto Jahresgehalt sind alle Vergütungen
des Grundgehaltes sowie garantierte Sonderzahlungen
wie zum Beispiel ein fest eingeplantes 13.
Monatsgehalt enthalten.
Daneben gibt es noch weitere
Alternativen
das Grundgehalt zu erweitern.
Meistens sind
diese Zahlungen an den
Gewinn oder Umsatz
des Unternehmens gekoppelt
bzw. leistungsbezogen.
Geldwerte Vorteile, bei
denen Arbeitgeber
und Arbeitnehmer Vorteile
durch Steuerersparnisse
erzielen können, werden
auch gerne als Gehaltsaufbesserung
genutzt. Welche Alternativen
und Möglichkeiten
für einen selbst in Betracht
gezogen werden
können, hängt stark von
den eigenen Motiven
ab, nach denen das Gehalt
bemessen wird.
Welche Alternativen bestehen,
um das Grundgehalt
zu optimieren bzw. aufzubessern:
Prämie:
Als Prämie wird eine einmalige Zahlung für
eine definierte Mehrleistung bezeichnet.
Wichtig ist dabei eine exakte Definition
z.B. auch Stufenziele vereinbaren und eine
objektive Messbarkeit.
Bonus:
Der Bonus ist eine Zahlung, die an Umsatz
oder Gewinn gekoppelt ist und nicht an die
persönliche Leistung. In Krisenzeiten empfiehlt
sich deshalb die Prämie.
Gratifikation:
Als Gratifikation wird Weihnachtsgeld und
z.B. Geld für Verbesserungsvorschläge bezeichnet.
Provision:
Eine Provision ist eine leistungsorientierte
Umsatzbeteiligung, die meist im Vertrieb
zum Einsatz kommt. Es gibt hier oft gestaffelte
Provisionen, um zu mehr Leistung zu motivieren.
Geldwerte Vorteile:
Hier verbünden sich quasi Arbeitgeber und
Arbeitnehmer gegen das Finanzamt. So können
Anfahrtszuschüsse, Direktversicherung (nur
20 % Steuern und keine Sozialabgaben bei
Beträgen bis ca. 1.700 Euro möglich), Weiterbildung
und sehr beliebt der Geschäftswagen (bis
ca. 5.000 Euro Ersparnis) für den Arbeitnehmer
und den Arbeitgeber Vorteile bedeuten.
Einenen weiteren Artikel
zum Thema "Gehaltsverhandlung
finden Sie in der Rubrik
Karriere - Entwicklung mit dem Titel "Wer fragt, gewinnt".
Autor: Dipl.-Ing. (FH) M.A. Angela Schütte


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Wo ist denn nur die Zeit
geblieben? - Zeitmanagement
Wäre die Zeit doch unendlich. Könnten wir
doch so viel davon bekommen, wie wir möchten.
Der Tag hat 24 Stunden, die Woche sieben
Tage und ein Jahr 365 davon. Damit müssen
wir auskommen. Mehr Zeit, dass ist ein Wunsch,
der nie in Erfüllung gehen wird. Oder doch?
Eigentlich müssen wir nur lernen, unsere
Zeit so zu nutzen, dass sie das für uns optimale
Leben bereithält. Wie ist das zu schaffen?
Einige Tipps dazu gibt es im folgenden Text.
Immer zu wenig
Zeit ist ein Gut, das jedem gleichermaßen
zur Verfügung steht. Zeit kann man nicht
kaufen. Damit ist Zeit etwas sehr Solidarisches.
Entscheidend ist, was wir aus dieser Zeit
machen. Zeit wird gerne in Arbeitszeit und
Freizeit aufgeteilt. Besonders von Letzterer
haben wir meist zu wenig. Doch gerade weil
wir viel Arbeitszeit verbringen, ist es wichtig,
auch diese Zeit sinnvoll zu gestalten. Unternehmen
versuchen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen
und frei gestaltbaren Arbeitsabläufen Möglichkeiten
zu schaffen, die Zeit ganz individuell zu
gestalten und so eine positive Work-Life-Balance
für alle Mitarbeiter zu schaffen. Ein Arbeitgeber
kann aber lediglich einen Rahmen schaffen.
Für ein effektives Zeitmanagement ist jeder
selbst verantwortlich. Denn letztendlich
entscheiden immer wir selbst, wie wir mit
unserer Zeit umgehen.
Eine Zieldefinition steht am Anfang eines
gelungenen Zeitmanagements
Definition der Zeitperspektiven
Zeitmanagement beginnt nicht mit einem Zeitplanbuch,
sondern mit den eigenen Visionen und Zielen.
Zeitplanung fängt mit der Frage „Was will
ich im Leben erreichen?“ an. Ich möchte diesen
Ansatz als Himmelsperspektive bezeichnen.
Als junger Mensch erscheint dieser Zeithorizont
noch sehr weitläufig. Doch aus den Visionen
und Lebenszielen werden dann die Ziele für
die nächsten Jahre generiert und Fragen wie
„Wo möchte ich in fünf Jahren stehen?“ „Was
möchte ich bis dahin erreicht haben?“ formuliert.
Diesen Zeithorizont nenne ich die Adlerperspektive.
Gerade mit der Wahl zum dualen Studium befinden
Sie sich sehr deutlich in dieser Zeitperspektive
Noch konkreter in der Planung werden wir,
wenn es sich um die Schwalbenperspektive
handelt, die unsere Jahresziele umfasst.
Zeitplanbücher kommen dann bei der Bienenperspektive,
die unsere Monatsplanung darstellt und natürlich
bei der Fliegenperspektive, unserer Tagesplanung
zum Tragen. Doch wozu nun die Einteilung
in unterschiedliche Zeitperspektiven? Für
eine effektive und zufriedenstellende Zeitplanung
ist es wichtig, immer wieder den Blickwinkel
zu wechseln und nicht ständig als Fliege
oder Biene auf unmittelbare Ziele zu schauen.
Denn als Biene oder Fliege sehen wir den
Sinn, der hinter den Aufgaben liegt, nicht
mehr. Deshalb sollte also besonders die Himmels-
und Adlerperspektive nicht aus den Augen
verloren werden. Sie garantieren uns ein
erfülltes Leben nach unseren ganz persönlichen
Vorstellungen.
Wie formuliere ich meine Ziele?
Wenn Sie Ziele in den verschiedenen Perspektiven
formulieren, sollten Sie folgendes beachten:
Die Ziele sollten realistisch und messbar
sein. Sie sollten überschaubar, widerspruchsfrei,
konkret und positiv formuliert werden und
mit einem Termin versehen werden. Ziele der
Himmels- und Adlerperspektive sollten am
besten in Teilziele, sogenannte Meilensteine,
aufgeschlüsselt werden. Lebensziele werden
überschaubar und am Ende eines Meilensteins
kann leichter überprüft werden, ob Sie noch
auf dem richtigen Weg sind. Auch erfüllt
es immer wieder mit Stolz, wenn ein Meilenstein
erreicht ist. So bleiben auch weit gesteckte
Lebensziele immer erreichbar.
Ziele zu definieren, bedeutet
Arbeit, aber
sie lohnt sich. Denn haben
Sie Ihre Ziele
einmal definiert, können
Sie Ihre Tätigkeiten
und Entscheidungen an diesen
Zielen ausrichten.
Die Zeit effektiv nutzen: Die Ist-Analyse
Wenn sich die Stresssymptome zeigen, ich
immer zu wenig Zeit habe und das Leben zu
einer Hetzjagd wird, ist es höchste Zeit
einmal inne zu halten und eine Ist-Analyse
aller Aufgaben und Rollen vorzunehmen. Wer
vor einem großem Projekt steht oder in die
Prüfungsphase im Studium kommt, sollte diese
Ist-Analyse bereits im Vorfeld machen, also
wenn noch gar keine Zeitprobleme entstanden
sind. Gerade vor einem größeren Projekt ist
es wichtig, Zeitfenster zu schaffen, die
dann mit dem Projekt gefüllt werden können.
Für eine Ist-Analyse eignet sich die Methode
der Mind Map. In diese Mind Map kann ich
all meine Verpflichtungen, Aufgaben, Rollen
und auch Freizeitaktivitäten eintragen. Es
entsteht ein vielschichtiges Bild. Dieses
Bild verschafft mir zwar noch nicht mehr
Zeit, aber mit diesem Bild kann ich diese
hinterfragen. Welche der Aufgaben sind für
meine Ziele wichtig? Schauen wir uns das
einmal am Beispiel der Rollen an.
Meine Rollen
Welche Rollen verkörpere ich in meinem Leben?
Welche sind es im beruflichen und privaten
Kontext? Sind die Rollen von mir gewollt
oder wurden sie mir übergestülpt?
Es gibt Rollen im Beruf – leitende Funktion
und im Privaten – Mutter, Vater, Geschwister,
die uns zugeteilt werden. Es gibt aber auch
Rollen, in die wir hineinrutschen. Das sind
zum Beispiel Vereinsposten, Nachbarschaftshilfe,
Organisation von der Betriebsfeier oder den
wöchentlichen Meetings. Habe ich diese Rollen
freiwillig angenommen? Möchte ich sie ausführen?
Die Fragen sollten Sie sich einmal stellen.
Denn wenn Sie ein effektives Zeitmanagement
anstreben, gilt es alle Rollen zu hinterfragen
und konsequent Prioritäten zu setzen.
Einige Rollen werden sich im Laufe des Lebens
immer wieder verändern. So rutschen wir vom
Single irgendwann in die Rolle des Partners,
des Ehemannes bzw. Ehefrau und sind später
in der Rolle als Mutter oder Vater gefordert.
Doch auch im Beruf nehmen wir auf dem Karriereweg
verschiedene Rollen ein. Bedingt durch den
Rollenwechsel in einem Bereich ist es wichtig,
alle weiteren Rollen zu hinterfragen, um
Prioritäten immer wieder neu zu definieren.
Was ist wirklich wichtig?
Das Dringende ist selten wichtig, das Wichtige
selten dringend.“ Diese Aussage beschreibt
das ganze Dilemma. Unzufrieden werden wir
immer dann, wenn wir zu den wichtigen Dingen,
also denen, die uns unseren Zielen näher
bringen, nicht kommen. Immer schiebt sich
vermeintlich Dringendes in den Vordergrund.
Was können Sie dagegen tun? Müssen Sie mehrere
Aufgaben gleichzeitig oder viele Aufgaben
in kurzer Zeit erledigen, sollten Sie Prioritäten
setzen. Zu oft fallen nämlich gerade die
Aufgaben, die an langfristige Ziele gekoppelt
sind, in solchen Zeiten nach hinten herunter.
In unserem Inneren macht sich Frust und Stress
breit, da wir gerade die uns wichtigen Aufgaben
nicht erledigen können. Hier hilft nur einen
Analyse aller Aufgaben. Wichtig ist hierbei
besonders alle „vermeintlich“ dringenden
Aufgaben, die sich immer wieder in den Vordergrund
schieben, auf ihre Wichtigkeit hin zu durchforsten.
Die ABC-Analyse, bei der alle Aufgaben in
A, B und C Aufgaben unterteilt werden, ist
hier ein guter Ansatz.
- A-Aufgaben sind sehr wichtige Aufgaben, die
den Kernbereich Ihrer Arbeit ausmachen und
nur von Ihnen persönlich erledigt werden
können. Sie stehen in direktem Zusammenhang
mit Ihren Zielen.
- B-Aufgaben haben eine mittlere Bedeutung.
Auch sie können nicht delegiert werden und
stehen im Zusammenhang mit Ihren Zielen.
Sie sind wichtig, aber nicht dringend.
- C-Aufgaben sind in häufigen Fällen Routineaufgaben
und tägliche Kleinigkeiten, die auf dem Schreibtisch
landen. Sie werden meist mit einer unangemessenen
Dringlichkeit belegt und gelten nicht selten
als Zeitfresser Nummer 1.
Oft stellt sich heraus, dass es gerade die
zuletzt beschriebenen Aufgaben sind, welche
die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Wer einmal
über zwei Wochen ein Zeitplanbuch führt und
alle Aufgaben und ihre Dauer erfasst, wird
unnötige Zeitdiebe schnell erfassen und eliminieren
oder delegieren können.
Effektive Arbeitsmethoden, um die Zeit besser
zu nutzen.
E-Mails sind enorme Zeitfresser, deren Bearbeitung
Sie jedoch schnell effektiver gestalten können.
Verzichten Sie unbedingt auf die automatische
Benachrichtigung, wenn eine E-Mail oder SMS
eingegangen Das reißt Sie gedanklich unnötig
aus der Arbeit heraus. Richten Sie für die
E-Mail Bearbeitung feste Zeiten ein. Ihre
Kunden, Kollegen und Freunde werden sich
schnell daran gewöhnen, dass Sie nur zu bestimmten
Zeiten auf Nachrichten reagieren. Wenn Sie
sich dann mit den E-Mails beschäftigen, sollten
Sie diese dann auch gleich komplett bearbeiten
und nicht erst wieder in eine „zu bearbeiten“
Ablage legen. Denn mit jedem Mal, die Sie
sich die Nachricht neu vor Augen führen,
verbrauchen Sie wertvolle Zeit, um sich wieder
einzuarbeiten. Denn die „paar“ Minuten“ pro
E-Mail können sich schnell summieren.
Um effektiver zu telefonieren, sollten Sie
sich, wenn Sie jemanden anrufen möchten,
vorab Notizen machen. „Was will ich mit dem
Telefonat erreichen? Sie vermerken das Ziel
und die Fragen, welche Sie zu diesem Ziel
führen. Fragen sind auch ein wertvolles Tool
bei Anrufen, die Sie erreichen. Denn durch
gezielte Fragen können Anrufe schnell eingestuft
werden und als A, B oder C-Telefonate, durchgeführt,
delegiert oder schnell beendet werden.
Das Internet bietet eine unerschöpfliche
Quelle für die Recherche. Leider verleitet
es dazu, sich durch die Seiten treiben zu
lassen. Unzufrieden tauchen wir allzu oft
danach wieder auf. Filtern Sie von vorn herein
durch zielorientierte Suchbergriffe und erziehen
Sie sich, auch nur nach diesen zu suchen.
Interessante Beifunde können in einem „Ideenspeicher“
gesammelt werden und in Leerzeiten, näher
recherchiert werden.
Die innere Einstellung
Zeitdiebe von außen sind der eine Teil, die
uns von unseren Zielen ablenken. Unsere innere
Einstellung ist ein weiterer wesentlicher
Faktor. Leiden Sie an Aufschieberitis? Zeitlich
gut terminierte A- und B-Aufgaben, werden
so zum Problem. Wichtiges, bei dem Sie sich
konzentrieren müssen und kreativ tätig sind,
benötigt ausreichend Zeit. Wir schieben es
immer wieder auf. Zu guter Letzt löst der
nahende Termin Stress aus, da uns dann die
notwendige Zeit zur Bearbeitung fehlt. Zunächst
hilft wieder eine Analyse. Ist es Angst,
es nicht zu schaffen oder mangelnde Motivation,
die uns daran hindert, sich endlich an das
umfassende Projekt zu setzen? Bin ich noch
auf dem richtigen Weg? Letztendlich, hilft
nur seine innere Einstellung positiv zu belegen
und eine konsequente und realistische Planung,
um diese Aufgaben bewältigen zu können.
Während die innere Einstellung bei A- und
B-Aufgaben analysiert werden sollte, hilft
bei den vermeintlich dingenden C-Aufgaben
oft mehr Gelassenheit. Sie sollten uns nicht
in Stress versetzen. Hier hilft eine konsequente
Abwägung mit Fragen wie „Was passiert, wenn
ich diese Aufgabe nicht oder später erledige?“
oder „Kann ich diese Aufgabe delegieren?“
Den Tag und die Woche gut geplant
Wenden wir uns nun der Tagesplanung, also
der Fliegenperspektive, zu. Generell sei
gesagt, dass es sich lohnt, zu Beginn eines
jeden Tages sich die zu erledigenden Aufgaben
nochmals kurz ins Gedächtnis zu rufen. Fragen
wie „Was möchte ich heute unbedingt erreichen?
Habe ich einen roten Faden? Welche Termine
muss ich heute erfüllen? Habe ich heute einen
Abgabetermin einzuhalten?“ Ermöglichen eine
letzte Strukturierung. Im Vorfeld lässt sich
die Tagesplanung gut mit der ALPEN-Methode
erschließen.
Mit der ALPEN-Methode lässt sich dieser Tagesplan
strukturieren und reflektieren:
- Aufgaben, Aktivitäten, Termine
- Länge schätzen und festlegen
- Pufferzeiten einplanen
- Entscheidungen treffen
- Nachkontrollieren
Aufgaben, Aktivitäten und Termine werden
am besten in einen Zeitplaner übertragen.
Zunächst sollten alle Fixtermine notiert
werden. Danach können „stille Zeiten“ benannt
werden, denen die wichtigen A- und B-Aufgaben
zugeordnet werden. Die verbleibende Zeit
bildet zum einen eine Pufferzeit und dient
zum anderen der Erledigung von C-Aufgaben.
Pufferzeiten kommt eine große Bedeutung zu.
In der Regel sollten nur 60% der Arbeitszeit
fest verplant werden. Die verbleibenden 40%
dienen als Puffer. So bleiben Sie in Ihrer
Planung immer flexibel. Natürlich muss bei
der Aufteilung der unterschiedlichen Aufgaben
die dafür notwendige Zeit eingeschätzt und
im Planer festgelegt werden. Stehen zu viele
Aufgaben für den Tag an, sollten Prioritäten
gesetzt werden und Aufgaben, wenn möglich
delegiert oder auf die kommenden Tage terminiert
werden. Die Nachkontrolle zum Ende des Tages
ist immens wichtig, um zum einen die Einschätzung
der benötigten Zeiten zu reflektieren und
natürlich um nicht geschaffte Aufgaben wiederum
zu terminieren. Ähnlich der Tagesplanung
gehen wir bei der Wochen- und Monatsplanung
vor. Wie ich meine Pläne gestalte, kann ich
ganz individuell festlegen.
Meine persönliche Struktur
Zeitplanbuch und Mind Map sind zwei ganz
unterschiedliche, aber in Ihrer Art gleich
effektive Methoden, um die unterschiedlichen
A, B, und C-Aufgaben und alle Termine zu
erfassen.
Bei der Entscheidung für oder wider einer
Methode sollte die eigene Persönlichkeit
immer mit einbezogen werden. Gerne können
Methoden auch gemischt werden, um eine eigene
persönliche Variante für effektives Zeitmanagement
zu entwickeln. Wichtig ist nur, dass das
entwickelte System dann auch konsequent genutzt
wird, um auch eine Nachkontrolle und Reflexion
zu ermöglichen. Nur so können Sie Ihr Zeitmanagement
optimieren und Zeitdiebe eliminieren.
von Dipl.-Ing. (FH) M.A.
Angela Schütte
Literaturhinweise und Quellen:
Zeitmanagement, Rolf Meier / Eva Engelmeyer,
GABAL Verlag
30 Minuten Zeitmanagement für Chaoten, Lothar
J. Seifert, GABAL Verlag
30 Minuten für optimales Zeitmanagement,
Lothar J. Seifert, GABAL Verlag
Wenn du es eilig hast, gehe langsam, Lothar
J. Seifert, Audible Hörbuch
Heute beginnt der Rest deines Lebens, Stefan
Boethius / Hansruedi Zellweger, Audible Hörbuch
FreeMind – Software zur Erstellung von Mind
Maps
Calme – Software zur Erstellung von Zeitplanern
und Kalendern


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