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CareerVenture - Jobmessen 2012
Recruiting-Veranstaltung mit Einzelinterviews,
die sich durch ihre Effektivität, den Serviceumfang
und ihren Rahmen deutlich von den üblichen
Karrieremessen abgrenzt. Bewerben können
sich Studierende, Absolventen und Doktoranden
aller Fachrichtungen, die sich für einen
Berufseinstieg interessieren sowie Young
Professionals, die einen Arbeitgeberwechsel
beabsichtigen.
Teilnehmende Kandidaten können an nur einem
Tag mehrere vorterminierte Interviewtermine
mit Vertretern der attraktivsten Arbeitgeber
führen und sich darüber hinaus im Rahmen
von Vorträgen und Spontankontakten zusätzlich
über die teilnehmenden Unternehmen informieren.
Teilnahme und Verpflegung sind für eingeladene
Kandidaten kostenfrei. Anreise und Übernachtung
werden im Rahmen unseres Sponsoring-Programms
finanziell unterstützt.
Folgende Termine werden
im Frühjahr 2012
angeboten:
- CareerVenture information technology am 26.03.2012
München; Bewerbungsschluss: 29. Februar 2012
- CareerVenture controlling & finance am
21.05.2012 Düsseldorf; Bewerbungsschluss:
25. April 2012
- CareerVenture jura am 26.06.2012 Frankfurt;
Bewerbungsschluss: 25. Mai 2012
Mehr Informationen und Bewerbung unter www.career-venture.de.

TALENTS – Die Jobmesse
Auf der TALENTS am 28. und 29 August 2012
präsentieren sich Top-Unternehmen zahlreicher
Branchen mit bundesweit offenen Positionen.
TALENTS ist eine der führenden Recruitingveranstaltungen
mit Vorauswahl in Deutschland und richtet
sich an examensnahe Studierende und Absolventen
mit bis zu 5 Jahren Berufserfahrung. Alle
teilnehmenden Unternehmen sind mit konkret
offenen Positionen vertreten.
Bewerben Sie sich jetzt online für terminierte
Vorstellungsgespräche mit allen Firmen. Die
Teilnehmerplätze sind begrenzt! Weitere Informationen
unter www.talents.de.

Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“
Bonner Karrieremesse women&work siegt
in der Kategorie Wirtschaft
Deutschlands größter Messe-Kongress für Frauen
„women&work“ zählt zu den besten Zukunftsideen
Deutschlands: Die Veranstaltung ist Preisträger
im bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land
der Ideen“ 2012. Vergeben wird die Auszeichnung
gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland
– Land der Ideen“ und der Deutschen Bank.
Eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern,
Journalisten und Politikern wählte die women&work
aus über 2.000 Bewerbungen zu einem der Sieger
in der Kategorie Wirtschaft. Der Preis wird
am 5. Mai im Rahmen der diesjährigen women&work
im Plenargebäude des World Conference Centers
in Bonn überreicht.
„Die ‚Ausgewählten Orte 2012‘ sind Ideen,
die begeistern, von Menschen, die echtes
Engagement zeigen. Sie stehen für Fortschritt
und Zukunft in Deutschland“, so der künftige
Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen. „Die
women&work ist das Highlight für Frauen,
die auf der Suche nach einem passenden Arbeitgeber
für ihren Berufseinstieg nach dem Studium
sind, den Wiedereinstieg nach der Elternzeit
planen, einen Job-Wechsel erwägen oder sich
konkret über Karrierechancen und Aufstiegsmöglichkeiten
informieren möchten“, erläutert Melanie Vogel,
Initiatorin und Veranstalterin des Messe-Kongresses
sowie Geschäftsführerin der Agentur AoN (Agentur
ohne Namen GmbH).
Rund 4.000 Besucherinnen, 60 Aussteller und
knapp 40 Vorträge und Workshops sind die
Bilanz der women&work 2011. Damit schaffte
die Karrieremesse es gleich bei der Premiere
an die Spitze deutscher Frauenmessen. Mit
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen
als Schirmherrin geht die women&work
am 5. Mai 2012 in die zweite Runde. Mit über
80 Top-Arbeitgebern, die gezielt nach weiblichem
Personal suchen – darunter Bayer, CocaCola,
Deutsche Telekom, Microsoft, SAP –, ist die
Veranstaltung seitens der Aussteller bereits
seit Wochen ausgebucht. In insgesamt drei
verschiedenen Foren („?arriere-Tools und
Erfolgsstrategien für Frauen", „Zwischen
Kind und Karriere" und „Female Leadership")
stehen zudem Experten aus der Praxis während
des parallel stattfindenden Kongresses als
Ansprechpartner zur Verfügung. Der Eintritt
ist frei.
Besonderes Highlight der diesjährigen women&work
ist der Themen-Talk des deutschen Ingenieurinnenbundes
dib. Unter dem Motto „Erfolgreiche Ingenieurinnen
– es gibt sie doch!" diskutiert Ex-Bundespräsidentin
Rita Süßmuth mit Deutschlands einflussreichsten
Ingenieurinnen, die 2011 vom dib unter die
TOP25 gewählt wurden.
Veranstalterin Melanie Vogel hofft, in diesem
Jahr noch mehr women&work-Besucherinnen
nach Bonn holen zu können. Und sieht mit
Spannung der nächsten Runde des Wettbewerbs
„Land der Ideen“ entgegen. Im Sommer stellen
sich die Preisträger der Wahl zum Publikumssieger,
an der sich ganz Deutschland im Rahmen einer
Online-Abstimmung beteiligen kann.


Die 10 Gebote erfolgreicher Kommunikation
von Hans Eigenmann
Reden können wir alle! Die meisten Menschen
glauben, dass sie kommunikativ durchaus begabt
sind. Wenn Sie aber in Verkaufsgesprächen
und Vorträgen genauer hinhören oder ein Telefongespräch
eines Ihrer Kollegen mitverfolgen, merken
Sie rasch, dass leider allzu oft nicht zielgerichtet,
manchmal sehr unprofessionell oder leider
auch gelegentlich wirklich stümperhaft kommuniziert
wird. Der Kommunikationstrainer Hans Eigenmann
erklärt die zehn Gebote erfolgreicher Kommunikation
– KLARTEXT reden, statt um den Brei herum
labern.
Das erste Gebot: Du sollst
empfängergerecht
kommunizieren!
Es ist ein Unterschied, ob Sie einen Sachverhalt
einem Busfahrer oder einem Apotheker erklären
müssen. Und es macht nochmals etwas aus,
ob Sie einen faktenorientierten und fundiert
denkenden Menschen oder eine Plaudertasche
vor sich haben, die Sie kaum ausreden lässt.
Wenn Sie lernen, Ihr Gegenüber bezüglich
seines Kommunikationsstils einzuschätzen,
können Sie weit erfolgreicher kommunizieren.
Versuchen Sie herauszufinden, ob Ihre Gesprächs-
oder Mailpartnerin mehr auf Argumente oder
Fakten abfährt, oder ob emotionale Inhalte
besser ankommen. Fragen Sie sich, ob Sie
einen „Stillen“ oder eine „Besserwisserin“
vor sich haben. Entsprechend können Sie faktenbasiert,
gefühlsmässig, kurz und knackig oder mit
schlagenden Argumenten vorgehen.
Das zweite Gebot: Du sollst
nicht langweilen!
Ob Sie reden, mailen oder eine Präsentation
machen müssen: Kommunizieren Sie immer spannend!
Errichten Sie einen Spannungsbogen, indem
Sie zum Beispiel ein Thema anschneiden, dann
aber noch nicht alles dazu sagen. Damit halten
Sie die Empfänger der Botschaft bei der Stange.
Vermeiden Sie hölzerne Ausdrucksweisen, verwenden
Sie sprachliche Bilder. Es macht einen gewaltigen
Unterschied, ob Sie sagen „Unser Unternehmen
hat finanziell mit erheblichen Problemen
zu kämpfen“ oder ob Sie eine Metapher gebrauchen:
„Uns steht finanziell das Wasser bis zum
Hals“. Vermeiden Sie Juristendeutsch und
Behördenfloskeln.
Das dritte Gebot: Du sollst
niemanden zutexten!
Halten Sie sich immer an die KKK-Regel: Kurz,
klar und knackig! Garnieren Sie Ihre Kernbotschaften
nicht mit Unwichtigem, holen Sie nicht zu
weit aus. Eine Einleitung in zwei Sätzen
genügt bei den meisten Botschaften vollauf.
Besonders wenn Sie unangenehme Botschaften
kommunizieren müssen, besteht oft die Versuchung,
den nicht angenehmen Kern in zu viele unnötige
Worte einzupacken.
Das vierte Gebot: Du sollst
NUTZEN kommunizieren!
Es soll Ihren Mailempfängern und Gesprächspartnerinnen
etwas bringen, mit Ihnen zu kommunizieren.
Der Mensch orientiert sein Verhalten nun
mal am Nutzen, den er erhalten kann. Sagen,
schreiben Sie, was es bringt, Ihnen zuzuhören.
Damit wecken Sie jene Aufmerksamkeit, die
Sie wollen. Überlegen Sie sich vor jeder
Kommunikation, welchen Nutzen Sie Ihren Gesprächspartnern
damit bringen können – und erwähnen Sie ihn!
Das fünfte Gebot: Du sollst
ehrlich kommunizieren!
Es wird immer dann schwierig in der Kommunikation,
wenn wir negative Botschaften übermitteln
müssen. Wir neigen dann zum Beschönigen,
oft sogar zum Lügen. Klartext-Kommunikation
heisst aber, Wahrheiten nicht mit süsser
Sauce zu übertünchen. Die Empfänger Ihrer
Botschaft erwarten, dass sie ehrlich, klar
und verständlich informiert werden. Am besten
ist es, wenn Sie mehr sagen, als Ihre Botschafts-Empfänger
erwarten. Damit nehmen Sie allfälliger Kritik
schon mal Wind aus dem Segel. Bleiben Sie
aber dennoch knapp (drittes Gebot), verletzen
Sie niemanden und äussern Sie nur, was nötig
ist – das aber klipp und klar.
Das sechste Gebot: Du sollst Menschlichkeit
zeigen!
Fühlen Sie sich in Ihre Kommunikationspartner
ein! Überlegen Sie sich vor jeder E-Mail,
vor jedem Telefonanruf und jedem Gespräch,
was Sie an der Stelle Ihres Botschafts-Empfängers
erwarten würden. Wenn Sie einen Text mit
einer Bemerkung zum Befinden der Empfänger
beginnen, haben Sie zumeist Ihre Gesprächspartner
auf einer Ebene angesprochen, die Ihnen alles
weitere leichter macht. Nehmen Sie Ihre Mitmenschen
ernst, mit denen Sie kommunizieren, zeigen
Sie Nähe. Humor ist übrigens das allerbeste
Mittel, um die Menschlichkeit, von der ich
rede, zu dokumentieren. Wenn Sie es schaffen,
dass ein Mailempfänger schmunzelt, eine Zuhörerin
lächelt, dann haben Sie ein leichtes Spiel,
Ihre Kommunikationsziele zu erreichen.
Das siebte Gebot: Du sollst
nicht drauflos
plappern!
Wenn Sie KLARTEXT reden oder schreiben möchten,
müssen Sie sich vorher Klarheit verschaffen.
Machen Sie sich immer und bei jeder Kommunikation
klar, wo Sie selber stehen, was Sie denken
und was Sie vermitteln möchten. Nur dann
wird Ihre Kommunikation so überzeugend, dass
Sie auch erreichen, was Sie wollen. Stellen
Sie sich also vor jeder Äußerung, ob schriftlich
oder mündlich, die Frage, was Sie selber
zur Sache denken und was Sie bewirken möchten.
Machen Sie sich ebenfalls klar, ob Sie die
Situation Ihres Gegenübers verstehen und
nachvollziehen können. Bereiten Sie jede
Kommunikation sorgfältig vor, ob Telefonanruf,
Rede oder Präsentation. Das kostet Sie nicht
viel Zeit, bringt Ihnen aber Sicherheit und
Erfolg.
Das achte Gebot: Du sollst
kein Juristendeutsch
verwenden!
Das trockene Amtsdeutsch zeichnet sich durch
die übermässige Verwendung von Substantiven
auf –heit, -ung, -ismus oder –schaft aus.
Verwenden Sie mehr Verben. Vermeiden Sie
zudem Genitivketten: Ein Satzanfang wie „Der
Wortlaut des Beschlusses des Landtags von
Baden-Württemberg“ ist unsäglich hölzern
und trocken. Wieso nicht schreiben: „Der
Landtag von Baden-Württemberg hat wörtlich
festgelegt…“? Da tut jemand etwas, da wird
gehandelt. Vermeiden Sie auch Passivsätze:
Nicht „Es wird hier anerkannt“, sondern „Wir
erkennen an“.
Das neunte Gebot: Du sollst
auf den Ton zwischen
den Zeilen achten!
Die Wirkung eines Satzes hängt nicht nur
von seinem Inhalt ab. Wenn die Krankenschwester
der betagten Patientin nach deren Läuten
sagt „Aber nicht schon wieder, Frau Schneider!“,
dann schwingt hier ein Vorwurf mit oder es
wird gar Gehässigkeit transportiert. Denken
Sie immer daran, dass es neben der inhaltlichen
Aussage (die hier keineswegs gehässig ist)
auch eine Appell-Ebene („lassen Sie das ewige
Läuten!“) und eine Beziehungs-Ebene gibt,
welche die Gesamtwirkung der Kommunikation
beeinflussen. Und noch etwas: Auch die Körpersprache
beeinflusst Ihre Wirkung. Mit einem Lächeln
können Sie auch schwierigere Botschaften
abdämpfen oder mildern.
Das zehnte Gebot: Du sollst
Feedback geben!
Haben Sie nicht auch schon jemandem eine
E-Mail gesandt, etwa mit einer Anfrage oder
einer Bitte? Und dann einfach keine Reaktion
bekommen? Vielleicht ist die Erledigung Ihres
Anliegens zwar dann gekommen, aber erst nach
Tagen. Das ist wirklich schlechter Stil,
nicht nur im Geschäftsleben. So gut wie Sie
im mündlichen Gespräch nicken, Ja sagen oder
sonst wie signalisieren, dass die Botschaft
des Absenders angekommen ist, müssen Sie
das auch im Mailverkehr tun. Einfach nicht
zu reagieren, ist definitiv verboten. Wenn
Sie einen Auftrag nicht umgehend erledigen
können, melden Sie das zurück und geben Sie
eine verbindliche Frist an, innerhalb derer
Sie antworten werden.
Hans Eigenmann
Klartext - Wie uns Kommunikation
gelingt
1. Auflage BusinessVillage
2011
ISBN 978-3-86980-119-3

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