Aktuelles

Karriere

  • Kreativitätstechniken bringen Struktur in die Karriere
  • MBA - Die Zusatzqualifikation für den Führungsnachwuchs von morgen
  • Karriere in der Wissenschaft: Mit dem Master zur Promotion und dann?
Bewerbungstipps

  • Erfolgreich bewerben - Bewerbungsunterlagen per Post und Online
  • Der Messeknigge
  • Stärken- und Schwächenanalyse
  • Fit ins Vorstellungsgespräch
Bücherecke

  • Karriereratgeber gratis downloaden
  • Klartext – Wie uns Kommunikation gelingt
  • Brainteaser im Vormarsch
  • Positive Körpersprache - Entdecke die Sprache des Lebens
  • Was habe ich eigentlich den ganzen Tag gemacht?


Aktuelles




CareerVenture - Jobmessen 2012

Recruiting-Veranstaltung mit Einzelinterviews, die sich durch ihre Effektivität, den Serviceumfang und ihren Rahmen deutlich von den üblichen Karrieremessen abgrenzt. Bewerben können sich Studierende, Absolventen und Doktoranden aller Fachrichtungen, die sich für einen Berufseinstieg interessieren sowie Young Professionals, die einen Arbeitgeberwechsel beabsichtigen.
Teilnehmende Kandidaten können an nur einem Tag mehrere vorterminierte Interviewtermine mit Vertretern der attraktivsten Arbeitgeber führen und sich darüber hinaus im Rahmen von Vorträgen und Spontankontakten zusätzlich über die teilnehmenden Unternehmen informieren. Teilnahme und Verpflegung sind für eingeladene Kandidaten kostenfrei. Anreise und Übernachtung werden im Rahmen unseres Sponsoring-Programms finanziell unterstützt.

Folgende Termine werden im Frühjahr 2012 angeboten:
  • CareerVenture information technology am 26.03.2012 München; Bewerbungsschluss: 29. Februar 2012
  • CareerVenture controlling & finance am 21.05.2012 Düsseldorf; Bewerbungsschluss: 25. April 2012
  • CareerVenture jura am 26.06.2012 Frankfurt; Bewerbungsschluss: 25. Mai 2012
Mehr Informationen und Bewerbung unter www.career-venture.de.



TALENTS – Die Jobmesse

Auf der TALENTS am 28. und 29 August 2012 präsentieren sich Top-Unternehmen zahlreicher Branchen mit bundesweit offenen Positionen. TALENTS ist eine der führenden Recruitingveranstaltungen mit Vorauswahl in Deutschland und richtet sich an examensnahe Studierende und Absolventen mit bis zu 5 Jahren Berufserfahrung. Alle teilnehmenden Unternehmen sind mit konkret offenen Positionen vertreten.

Bewerben Sie sich jetzt online für terminierte Vorstellungsgespräche mit allen Firmen. Die Teilnehmerplätze sind begrenzt! Weitere Informationen unter www.talents.de.




Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“

Bonner Karrieremesse women&work siegt in der Kategorie Wirtschaft

Deutschlands größter Messe-Kongress für Frauen „women&work“ zählt zu den besten Zukunftsideen Deutschlands: Die Veranstaltung ist Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ 2012. Vergeben wird die Auszeichnung gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und der Deutschen Bank. Eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern wählte die women&work aus über 2.000 Bewerbungen zu einem der Sieger in der Kategorie Wirtschaft. Der Preis wird am 5. Mai im Rahmen der diesjährigen women&work im Plenargebäude des World Conference Centers in Bonn überreicht.

„Die ‚Ausgewählten Orte 2012‘ sind Ideen, die begeistern, von Menschen, die echtes Engagement zeigen. Sie stehen für Fortschritt und Zukunft in Deutschland“, so der künftige Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen. „Die women&work ist das Highlight für Frauen, die auf der Suche nach einem passenden Arbeitgeber für ihren Berufseinstieg nach dem Studium sind, den Wiedereinstieg nach der Elternzeit planen, einen Job-Wechsel erwägen oder sich konkret über Karrierechancen und Aufstiegsmöglichkeiten informieren möchten“, erläutert Melanie Vogel, Initiatorin und Veranstalterin des Messe-Kongresses sowie Geschäftsführerin der Agentur AoN (Agentur ohne Namen GmbH).

Rund 4.000 Besucherinnen, 60 Aussteller und knapp 40 Vorträge und Workshops sind die Bilanz der women&work 2011. Damit schaffte die Karrieremesse es gleich bei der Premiere an die Spitze deutscher Frauenmessen. Mit Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen als Schirmherrin geht die women&work am 5. Mai 2012 in die zweite Runde. Mit über 80 Top-Arbeitgebern, die gezielt nach weiblichem Personal suchen – darunter Bayer, CocaCola, Deutsche Telekom, Microsoft, SAP –, ist die Veranstaltung seitens der Aussteller bereits seit Wochen ausgebucht. In insgesamt drei verschiedenen Foren („?arriere-Tools und Erfolgsstrategien für Frauen", „Zwischen Kind und Karriere" und „Female Leadership") stehen zudem Experten aus der Praxis während des parallel stattfindenden Kongresses als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

Besonderes Highlight der diesjährigen women&work ist der Themen-Talk des deutschen Ingenieurinnenbundes dib. Unter dem Motto „Erfolgreiche Ingenieurinnen – es gibt sie doch!" diskutiert Ex-Bundespräsidentin Rita Süßmuth mit Deutschlands einflussreichsten Ingenieurinnen, die 2011 vom dib unter die TOP25 gewählt wurden.

Veranstalterin Melanie Vogel hofft, in diesem Jahr noch mehr women&work-Besucherinnen nach Bonn holen zu können. Und sieht mit Spannung der nächsten Runde des Wettbewerbs „Land der Ideen“ entgegen. Im Sommer stellen sich die Preisträger der Wahl zum Publikumssieger, an der sich ganz Deutschland im Rahmen einer Online-Abstimmung beteiligen kann.






Die 10 Gebote erfolgreicher Kommunikation
von Hans Eigenmann

Reden können wir alle! Die meisten Menschen glauben, dass sie kommunikativ durchaus begabt sind. Wenn Sie aber in Verkaufsgesprächen und Vorträgen genauer hinhören oder ein Telefongespräch eines Ihrer Kollegen mitverfolgen, merken Sie rasch, dass leider allzu oft nicht zielgerichtet, manchmal sehr unprofessionell oder leider auch gelegentlich wirklich stümperhaft kommuniziert wird. Der Kommunikationstrainer Hans Eigenmann erklärt die zehn Gebote erfolgreicher Kommunikation – KLARTEXT reden, statt um den Brei herum labern.

Das erste Gebot: Du sollst empfängergerecht kommunizieren!
Es ist ein Unterschied, ob Sie einen Sachverhalt einem Busfahrer oder einem Apotheker erklären müssen. Und es macht nochmals etwas aus, ob Sie einen faktenorientierten und fundiert denkenden Menschen oder eine Plaudertasche vor sich haben, die Sie kaum ausreden lässt. Wenn Sie lernen, Ihr Gegenüber bezüglich seines Kommunikationsstils einzuschätzen, können Sie weit erfolgreicher kommunizieren. Versuchen Sie herauszufinden, ob Ihre Gesprächs- oder Mailpartnerin mehr auf Argumente oder Fakten abfährt, oder ob emotionale Inhalte besser ankommen. Fragen Sie sich, ob Sie einen „Stillen“ oder eine „Besserwisserin“ vor sich haben. Entsprechend können Sie faktenbasiert, gefühlsmässig, kurz und knackig oder mit schlagenden Argumenten vorgehen.

Das zweite Gebot: Du sollst nicht langweilen!
Ob Sie reden, mailen oder eine Präsentation machen müssen: Kommunizieren Sie immer spannend! Errichten Sie einen Spannungsbogen, indem Sie zum Beispiel ein Thema anschneiden, dann aber noch nicht alles dazu sagen. Damit halten Sie die Empfänger der Botschaft bei der Stange. Vermeiden Sie hölzerne Ausdrucksweisen, verwenden Sie sprachliche Bilder. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob Sie sagen „Unser Unternehmen hat finanziell mit erheblichen Problemen zu kämpfen“ oder ob Sie eine Metapher gebrauchen: „Uns steht finanziell das Wasser bis zum Hals“. Vermeiden Sie Juristendeutsch und Behördenfloskeln.

Das dritte Gebot: Du sollst niemanden zutexten!
Halten Sie sich immer an die KKK-Regel: Kurz, klar und knackig! Garnieren Sie Ihre Kernbotschaften nicht mit Unwichtigem, holen Sie nicht zu weit aus. Eine Einleitung in zwei Sätzen genügt bei den meisten Botschaften vollauf. Besonders wenn Sie unangenehme Botschaften kommunizieren müssen, besteht oft die Versuchung, den nicht angenehmen Kern in zu viele unnötige Worte einzupacken.

Das vierte Gebot: Du sollst NUTZEN kommunizieren!
Es soll Ihren Mailempfängern und Gesprächspartnerinnen etwas bringen, mit Ihnen zu kommunizieren. Der Mensch orientiert sein Verhalten nun mal am Nutzen, den er erhalten kann. Sagen, schreiben Sie, was es bringt, Ihnen zuzuhören. Damit wecken Sie jene Aufmerksamkeit, die Sie wollen. Überlegen Sie sich vor jeder Kommunikation, welchen Nutzen Sie Ihren Gesprächspartnern damit bringen können – und erwähnen Sie ihn!

Das fünfte Gebot: Du sollst ehrlich kommunizieren!
Es wird immer dann schwierig in der Kommunikation, wenn wir negative Botschaften übermitteln müssen. Wir neigen dann zum Beschönigen, oft sogar zum Lügen. Klartext-Kommunikation heisst aber, Wahrheiten nicht mit süsser Sauce zu übertünchen. Die Empfänger Ihrer Botschaft erwarten, dass sie ehrlich, klar und verständlich informiert werden. Am besten ist es, wenn Sie mehr sagen, als Ihre Botschafts-Empfänger erwarten. Damit nehmen Sie allfälliger Kritik schon mal Wind aus dem Segel. Bleiben Sie aber dennoch knapp (drittes Gebot), verletzen Sie niemanden und äussern Sie nur, was nötig ist – das aber klipp und klar.

Das sechste Gebot: Du sollst Menschlichkeit zeigen!
Fühlen Sie sich in Ihre Kommunikationspartner ein! Überlegen Sie sich vor jeder E-Mail, vor jedem Telefonanruf und jedem Gespräch, was Sie an der Stelle Ihres Botschafts-Empfängers erwarten würden. Wenn Sie einen Text mit einer Bemerkung zum Befinden der Empfänger beginnen, haben Sie zumeist Ihre Gesprächspartner auf einer Ebene angesprochen, die Ihnen alles weitere leichter macht. Nehmen Sie Ihre Mitmenschen ernst, mit denen Sie kommunizieren, zeigen Sie Nähe. Humor ist übrigens das allerbeste Mittel, um die Menschlichkeit, von der ich rede, zu dokumentieren. Wenn Sie es schaffen, dass ein Mailempfänger schmunzelt, eine Zuhörerin lächelt, dann haben Sie ein leichtes Spiel, Ihre Kommunikationsziele zu erreichen.

Das siebte Gebot: Du sollst nicht drauflos plappern!
Wenn Sie KLARTEXT reden oder schreiben möchten, müssen Sie sich vorher Klarheit verschaffen. Machen Sie sich immer und bei jeder Kommunikation klar, wo Sie selber stehen, was Sie denken und was Sie vermitteln möchten. Nur dann wird Ihre Kommunikation so überzeugend, dass Sie auch erreichen, was Sie wollen. Stellen Sie sich also vor jeder Äußerung, ob schriftlich oder mündlich, die Frage, was Sie selber zur Sache denken und was Sie bewirken möchten. Machen Sie sich ebenfalls klar, ob Sie die Situation Ihres Gegenübers verstehen und nachvollziehen können. Bereiten Sie jede Kommunikation sorgfältig vor, ob Telefonanruf, Rede oder Präsentation. Das kostet Sie nicht viel Zeit, bringt Ihnen aber Sicherheit und Erfolg.

Das achte Gebot: Du sollst kein Juristendeutsch verwenden!
Das trockene Amtsdeutsch zeichnet sich durch die übermässige Verwendung von Substantiven auf –heit, -ung, -ismus oder –schaft aus. Verwenden Sie mehr Verben. Vermeiden Sie zudem Genitivketten: Ein Satzanfang wie „Der Wortlaut des Beschlusses des Landtags von Baden-Württemberg“ ist unsäglich hölzern und trocken. Wieso nicht schreiben: „Der Landtag von Baden-Württemberg hat wörtlich festgelegt…“? Da tut jemand etwas, da wird gehandelt. Vermeiden Sie auch Passivsätze: Nicht „Es wird hier anerkannt“, sondern „Wir erkennen an“.

Das neunte Gebot: Du sollst auf den Ton zwischen den Zeilen achten!
Die Wirkung eines Satzes hängt nicht nur von seinem Inhalt ab. Wenn die Krankenschwester der betagten Patientin nach deren Läuten sagt „Aber nicht schon wieder, Frau Schneider!“, dann schwingt hier ein Vorwurf mit oder es wird gar Gehässigkeit transportiert. Denken Sie immer daran, dass es neben der inhaltlichen Aussage (die hier keineswegs gehässig ist) auch eine Appell-Ebene („lassen Sie das ewige Läuten!“) und eine Beziehungs-Ebene gibt, welche die Gesamtwirkung der Kommunikation beeinflussen. Und noch etwas: Auch die Körpersprache beeinflusst Ihre Wirkung. Mit einem Lächeln können Sie auch schwierigere Botschaften abdämpfen oder mildern.

Das zehnte Gebot: Du sollst Feedback geben!
Haben Sie nicht auch schon jemandem eine E-Mail gesandt, etwa mit einer Anfrage oder einer Bitte? Und dann einfach keine Reaktion bekommen? Vielleicht ist die Erledigung Ihres Anliegens zwar dann gekommen, aber erst nach Tagen. Das ist wirklich schlechter Stil, nicht nur im Geschäftsleben. So gut wie Sie im mündlichen Gespräch nicken, Ja sagen oder sonst wie signalisieren, dass die Botschaft des Absenders angekommen ist, müssen Sie das auch im Mailverkehr tun. Einfach nicht zu reagieren, ist definitiv verboten. Wenn Sie einen Auftrag nicht umgehend erledigen können, melden Sie das zurück und geben Sie eine verbindliche Frist an, innerhalb derer Sie antworten werden.

Hans Eigenmann
Klartext - Wie uns Kommunikation gelingt
1. Auflage BusinessVillage 2011
ISBN 978-3-86980-119-3